Sonntag, 3. Januar 2010

29.09.1754

Liebes Tagebuch,
ich konnte so lange keinen Eintrag mehr verfassen, da ich fast gestorben, falls man dies so nennen kann, wäre. Ich hatte einen kleinen Streit mit Lorenz es ging darum, dass ich weiterhin in einem Sarg schlafen wollte und nicht mit ihm ein Bett teilen wollte, dies war mir einfach zu normal. Daraufhin, um mich zu beruhigen und ihm ein wenig Freiraum zu lassen, habe ich mich auf den Weg in den Wald gemacht um mir einen kleinen Snak zu gönnen, als ich plötzlich mehrere Herzschläge vernahm, diese kamen mir wie gerufen, hatte ich doch solchen Hunger. Doch als die 7 Männer gerade bei mir waren spürte ich, dass sie keinerlei Angst oder Anziehung für mich empfanden, was sehr selten war, ich schien in ihnen rein gar keine Gefühle zu erwecken. Dies an sich hätte mich schon zur Flucht treiben sollen, doch war ich einfach noch zu unerfahren. Einer der Männer umkreiste mich bedrohend und kam dabei immer näher und näher, als er direkt vor mir stand und ich ihn beisen wollte rammte er mir mit den Worten: "Ruhe in Frieden du untote Schlampe!" einen Silberpfahl in den Magen, die Stelle brannte schlimmer wie Feuer und ich begann mich zu wehren, doch ich war einfach zu blutleer um gegen diese Männer zu kämpfen. Immerwieder trafen mich ihre Pflöcke, doch glücklicherweiße durchborte keiner mein Herz. Das letzte an das ich mich erinner kann ist, dass ich bewusstlos wurde und dachte, dass mein Dasein nun entgültig beendet wurde. Alles andere weiß ich nur durch die erzählungen der anderen, Lorenz machte sich große Sorgen um mich und brach mit den andern auf um mich zu suchen. Er war der erste, der bei mir war, mich halbtot, auf dem Waldboden mit Pflöcken durchbort liegend, auffand, er sagte er habe geweint, da er dachte ich sei tot. Er hat vorsichtig die 14 Pflöcke aus meinem Körper gezogen und die anderen gerufen, sie sollten meine Leiche auf die Residenz schaffen, während er meine Mörder zur strecke brachte. Er fand sie ziemlich leicht, da alles um mich herum nach ihnen gestunken hatte, einen nach dem anderen schlachtete er ab und kehrte sehr erschöpft zu mir zurück, als er da war, teilten Ferdinant und Dawn ihm mit, dass ich noch am Leben war und nur viel Ruhe und vor allem Dunkelheit und Vampirblut brauchte. Nach langer Zeit der Ruhe kam ich wieder zu mir, das erste was ich in dieser Nacht sah, war des tränengetränkte Gesicht meines Liebsten. Als ich alleine aufstehen konnte baten er und die anderen mich, ihnen zu erzählen was denn im Wald vorgefallen sei, ich tat wie mir befohlen und erkannte, dass ich noch sehr viel Glück gehabt hatte. Warum ich so viel Glück hatte und was es mit dem Vampirblut auf sich hat erkläre ich dir wenn ich wieder kräftiger geworden bin, ich brauche noch immer viel mehr Blut als die anderen, doch inzwischenzeit tut es auch Menschenblut.
In Liebe Sisi

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